Was ist der PSA – Wert, was sagt er aus?


 

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Protein, das speziell in der Prostata vorkommt.
Im Blut findet man es in der Regel nur in geringen Mengen.
Entartet das Prostatagewebe, erhöht sich die PSA-Menge im Blut.
Bei einem Wert über 4 Nanogramm pro Milliliter Blut
(Patient 45 – 75 Jahre) empfehlen Urologen weitere Untersuchungen.
 

Ein Wert unter 4 ng/ml bedeutet nicht völlige Entwarnung, es gibt auch Karzinome mit einem niedrigeren PSA – Wert.
Andererseits bedeutet ein erhöhter PSA – Wert nicht automatisch einen bösartigen Tumor.
 

Einflüsse die den PSA – Wert verfälschen können.
 
Vergrößerte Prostata ( BPH )
Prostatitis
Radfahren
Ejakulation
Digitale rektale Untersuchung


 

Das sollten Sie noch zum PSA Test wissen.

Bezahlen oder nicht Bezahlen?!

 

Die Gesetzlichen Krankenkassen bezahlen diesen PSA-Test nur bei einem begründeten Verdacht (positiver Befund).

Er ist nicht als ein Suchtest bei einer Früherkennungs- oder Vorsorgeuntersuchung gedacht (IGeL Leistung).

Bei einem positiven Befund brauchen Sie nicht zahlen!

Es wäre aber falsch, den PSA-Befürwortern unter den Ärzten nur finanzielle Interessen zu unterstellen.

Der PSA-Test ist absolut sinnvoll. Auch ist die Mehrheit der Ärzte  aufrichtig vom Nutzen des PSA-Tests für den Patienten überzeugt.

ES WÄRE SCHÖN, WENN DIE KRANKENKASSEN ENDLICH DIESE PSA-WERT-KOSTEN ÜBERNEHMEN WÜRDEN.

HIER KÖNNTE EIN MACHTWORT DES MINISTERIUMS FÜR GESUNDHEIT HELFEN.